Blog 2017

9. Unwetter mit Starkregen im LK Bamberg/Merkendorf am 25. August

 

Im Dorf Merkendorf nordöstlich von Bamberg standen die Keller von fast 150 Häusern unter Wasser, 200 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Die Regenmengen kamen durch 2 zwei Ereignisse zustande: ein MCS zog unter Starkregen am Freitagabend durch Oberfranken, und darauf in der Nacht zum Samstag ein Multizellensystem, das langgestreckt nördlich Bamberg Richtung Ost durchzog. 

Betroffen war auch Kemmern nördlich Bamberg. Das Niederschlagsmaximum lag zwischen 55 und 60 mm in einem Streifen zwischen besagten Kemmern und Merkendorf.

 

Niederschlagssumme 6 Stunden

 

8. Unwetter mit Orkanböen in Mittelfranken am 18. August

 

Am Abend dieses Freitags zog aus West ein starkes Multizellensystem aus Baden-Württemberg in Richtung Mittelfranken. Eingelagert war eine sehr starke rotierende Zelle, die auf dem Weg von Rothenburg, den Landkreis Ansbach, Fürth und den Norden Nürnbergs, einiges an Schäden verursachte. Einerseits durch Hagel bis 4 cm in der Region Rothenburg, Zirndorf und Altdorf bei Nürnberg, mehrheitlich aber durch orkanartige Böen. An der Wetterstation Nürnberg wurde eine maximale Böe von 91 km/h gemessen.

 

In Stinzendorf/ Cadolzburg wurden einige Scheunen eingeworfen, zwischen Eltersdorf und Fürth war die Straße wegen umgestürzter Bäume blockiert. Ebenso in Kalchreuth, wo ein Baum auf ein fahrendes Auto fiel. Gesperrt werden musste auch die Bahnlinie Nürnberg-Gräfenberg, in Lauf an der Pegnitz kam es durch Blitzschlag zu einem Brand.

 

Im Gebiet der integrierten Leitstelle Nürnberg gingen 800 Notrufe ein, die auch noch am nächsten Tag abgearbeitet wurden.

Vach/ Fürth
Vach/ Fürth
Vach/ Fürth
Vach/ Fürth
Straße von Vach nach Fürth
Straße von Vach nach Fürth

Link: Hagelstraße

7. Unwetter in Bayreuth am 15. August

 

Dienstag Abend zog eine relativ starke Gewitterzelle von Bamberg Richtung Bayreuth, die dort durch Orkanböen einige Bäume zum Umstürzen brachte. Strichweise gab es Hagel bis 3 cm, vorallem westlich Bayreuth. Durch Starkregen wurden einige Keller überflutet, in Rodersberg ging ein Dachstuhl durch Blitzschlag in Flammen auf. Insgesamt waren 150 Einsatzkräfte an 50 Orten beschäftigt, Verletzte gab es nicht.

 

Blitzanalyse auf kachelmannwetter - über 1300 Blitze in 30 min !

Hagelanalyse

6. Unwetter am 1. August

 

Die starken, verbreitet auftretenden Unwetter sind, anders als vorhergesagt, ausgeblieben. Trotzdem gab es südlich Nürnberg in Richtung Amberg eine Superzelle, die stärkeren Hagel, Windböen und Starkregen verursachte.

 

In Röttenbach / Kreis ERH schlug der Blitz in ein Wohnhaus.

http://www.nordbayern.de/region/hoechstadt/unwetter-tobte-in-rottenbach-dachstuhlbrand-nach-blitzeinschlag-1.6444441

 

 

Lightshow bei Forchheim am 1. August
Lightshow bei Forchheim am 1. August

5. Sturzflut im LK Kulmbach/ Kronach am 3. Juni

 

Infolge ständiger Neubildung von starken Gewitterzellen an nahezu gleichen Stellen in den LK Kulmbach, Kronach und Lichtenfels, kam es in den Nachmittagsstunden zu extrem Niederschlagsmengen. Ludwigschorgast meldete in 24 Stunden einen Niederschlag von 106 mm, wobei im Raum östlich von Kulmbach mindestens 130 mm gefallen sind.

 

Bei Kauerndorf ging eine Schlammlawine nieder, mehrere Straßen mussten gesperrt werden. In Kulmbach, Kronach, Kupferberg und Küps liefen zahlreiche Keller voll Wasser. An rund 150 Einsatzstellen waren rund 300 Kräfte im Einsatz.

 

Regensummen 24 Stunden (kachelmannwetter.de)

 

Bildergalerie (infranken.de)

 

4. Überschwemmungen durch Starkregen im LK Aschaffenburg am 4. Mai

 

Lang anhaltender Starkregen mit bis zu 80 mm Niederschlagen in 24 Stunden hinterließ im nördlichen LK Aschaffenburg einen Millionenschaden. Zwischen Alzenau, Mömbris und Schöllkrippen wurden Straßen und Keller überflutet, Hänge rutschten ab. Im Kahlgrund waren 650 Einsatzkräfte an 350 Einsatzstellen beteiligt.

 

Betroffen waren auch der Landkreis Main-Spessart, das Nürnberger Umland, sowie der Landkreis Forchheim. Starkregen gingen in Marktheidenfeld, im Hersbrucker Ortsteil Altensittenbach und in Thuisbrunn nieder.

3. Tornado in Kürnach/Unterpleichfeld (LK Würzburg) am 9. März

 

Am Donnerstag, den 9. März gegen 16.45 Uhr, zog eine für diese Jahreszeit ungewöhnlich starke Zelle durch die Landkreise Würzburg, Kitzingen und Neustadt/Aisch. Zwischen Kürnach und Unterpleichfeld entstand ein Tornado, der 53 Häuser in Kürnach beschädigte, etliche Bäume entwurzelte und eine Scheune außerhalb des Ortes stark beschädigte. Verletzte waren nicht zu beklagen. 

Quelle: Annette Wieden
Quelle: Annette Wieden
Blitze Süddeutschland 9.3., Quelle: lightningmaps.org
Blitze Süddeutschland 9.3., Quelle: lightningmaps.org

2. Orkantief "Thomas" vom 23. auf den 24. Februar

 

Wie bereits Orkantief "Egon" vom Januar beeinflusste auch "Thomas" in der Nacht von Donnerstag auf Freitag das Wetter in Franken. Am stärksten betroffen war Oberfranken mit Spitzenböen von 100 km/h in Wunsiedel und 96 km/h in Lautertal-Oberlauter/ LK Coburg.

 

In der Stadt Coburg wurde ein Dach eines Supermarktes teilweise beschädigt, mehrere Bäume stürzten um. Bei Laubersreuth im LK Hof wurden die Flügel eines Windrades geknicht. Windbruch gab es außerdem in Nürnberg, Cadolzburg, Ebern, Maroldsweisach, Kitzingen und zahlreich in der Rhön und Frankenwald.

 

Verletzte gab es nur einen; Windböen waren die Ursache eines Autounfalles. Aus Unterfranken wurden rund 100 Feuerwehreinsätze gemeldet.

1. Orkantief "Egon" vom 12. auf den 13. Januar

 

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag zog der sogenannte Schnellläufer "Egon" durch ganz Franken, das auch im Hauptsturmfeld lag. Anders als vorhergesagt, blieb der Starkschneefall weitgehend auf das höhere Bergland beschränkt. Die Höchste Windgeschwindigkeiten wurden in Neuhütten im Spessart mit 117 km/h gemessen, in Würzburg 103 km/h, und in Wunsiedel 102 km/h.

 

Oberfrankenweit gab es rund 120 Feuerwehreinsätze, meistens handelte es sich dabei um umgestürzte Bäume. In Staffelstein und Bamberg wurden auch Hausdächer beschädigt. Rund 6000 Haushalte waren am Vormittag ohne Strom, darunter Waischenfeld, Ahorntal, Teile von Pegnitz und Gößweinstein.

 

Im Gebiet der Leitstelle Nürnberg musste die Feuerwehr zu rund 400 Einsätzen ausrücken.


Blog 2016

7. Starkregenzellen in Erlangen und Raum Lichtenfels am 26. Juli

 

Gegen Nachmittags/Abends zogen über Franken einige sehr starke Gewitterzellen von West nach Ost, die sich nur zögerlich verlagerten. Am stärksten betroffen in Mittelfranken wurde Erlangen (Stadtteile Bruck, Frauenaurach, Eltersdorf und Tennenlohe), wo zahlreiche Keller und Firmengebäude überschwemmt und viele Straßen überflutet wurden. Rund 370 Einsatzkräfte waren an 250 Orten im Einsatz, die maximale Niederschlagsrate lag bis zu 75 mm/h.

 

Oberfranken wurde hauptsächlich im LK Lichtenfels betroffen (Burgkunstadt, Altenkunstadt und Weismain). Keller und Straßen wurden auch hier überflutet, dabei waren ca. 150 Leute im Einsatz. Die Niederschlagsmenge von bis zu 50 mm auf den Quadratmeter überforderte die Kanalisation deutlich.

 

Quelle: kachelmannwetter.de
Quelle: kachelmannwetter.de

6. Starkregen in Pressig/ LK Kronach am 23. Juli

 

Am Samstag Nachmittag wurde der Pressiger Ortsteil Eila von einer stationären Gewitterzelle stark betroffen. Fast alle Häuser der Ortschaft wurden betroffen, rund 200 Einsatzkräfte waren im Einsatz, um Keller auszupumpen. Örtlich wurden über 70 mm Regen in einer Std registriert (Quelle: Kachelmannwetter.de)

5. Überschwemmungen durch Starkregen am 17. Juni

 

Von Donnerstagnacht auf Freitag zog ein Starkregengebiet durch Bayern, dessen Niederschläge von den schon stark gesättigten Böden nicht mehr aufgenommen werden konnten. Betroffen waren vorallem die LK Bamberg, Lichtenfels und Kronach

4. Fortsetzung der Unwetterserie in der Woche ab 6. Juni

 

Am Montag, den 6. Juni verursachte ein Starkregenzelle  Schäden durch Überflutungen erneut in Bindlach und Bayreuth. Noch mehr betroffen wurden Schlömen und Hegnabrunn/LK KU. Punktuell fielen dort mehr als 60 mm Regen in einer Stunde.

 

Wenig später wurde der Süden Nürnberg ebenfalls betroffen. Keller liefen voll und Straßen wurden überflutet. Rund 150 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

 

Am 8. Juni wurden in Laineck/Bayreuth einige Keller durch Starkregen unter Wasser gesetzt, ebenso in Tröstau/ LK Wunsiedel.

3. Starkregenzellen in der Woche vom 30. Mai bis 5. Juni

 

Mehrere Starkregenzellen verursachten in der ganzen Woche an verschiedenen Orten in Franken Überflutungen. So am 5. Juni in Bindlach/LK Bayreuth, am 4. Juni in Rödental/LK Coburg, am 3. Juni in Walsdorf und Burgwindheim/LK Bamberg, sowie in Dietenhofen/LK Ansbach.

2. MCS am 29. Mai

 

Ab dem Sonntagabend zog ein MCS aus Südbayern Richtung Nordwest/West. Betroffen waren vorallem die Landkreise Ansbach und Neustadt/Aisch durch schwere Niederschläge und Hagel. In Flachslanden, Obernohe und Oberzenn standen viele Keller und Straßen unter Wasser, die Stadt Ansbach war zudem von taubeneigroßen Hagelkörnern betroffen. Der Niederschlag in 24 Stunden erreichte in der Fläche mehr als 100mm, in Illesheim wurde in einer Stunde 47 mm Niederschlag gemessen.

Blitze in 6 Stunden ab 18 Uhr MEZ. Quelle: lightningmaps.org
Blitze in 6 Stunden ab 18 Uhr MEZ. Quelle: lightningmaps.org

1. Kälteeinbruch Ende April

 

In der letzten Aprilwoche erreichten die Tagesmaxima nur noch niedrige einstellige Werte. Tiefpunkt war der 25. April, an dem in ganz Franken die Nachttemperatur verbreitet bis auf -4 °C absank. Damit lagen die Temperaturen in der ganzen Woche niedriger als Weihnachten im Vorjahr, wo bis 14 °C erreicht wurden.